Prüfbericht: Heizkostenabrechnung anfechten: Der komplette Leitfaden
Agentencheck vom 3. August 2026 (Bestandslauf) · 0 A / 2 B / 1 C · Zum Artikel
Befunde
B — Quelle trägt Aussage nicht vollständigZeile 28
„80 % aller Abrechnungen enthalten Fehler. Eine Prüfung kostet dich nichts und bringt im Schnitt 220 Euro“
- Grund:
- Unbelegte Zahlenangaben im TL;DR ohne Quellenlink. Unabhängig gefundene Studien zu Fehlerquoten schwanken zwischen ca. 50% (Mieterbund) und 93% (Mineko); die 220-Euro-Durchschnittsersparnis war nicht auffindbar/verifizierbar.
B — Quelle trägt Aussage nicht vollständigZeile 176
„Schätzungen aus der Mieterberatung: Bei begründeten Widersprüchen liegt die Korrekturquote bei rund 60–70 %. ... Im Schnitt kommen 200–500 Euro Ersparnis dabei heraus.“
- Grund:
- Vage, nicht nachprüfbare Quellenzuordnung ('Schätzungen aus der Mieterberatung') ohne konkreten Beleg oder Link.
- Quelle:
- https://mieterbund.de/
C — formalZeile 56
„darfst du gesetzlich 15 % bis 21 % der Heizkosten kürzen“
- Grund:
- Inhaltlich korrekt (§12 Abs.1 Satz 1-3 HeizkostenV, kumulierbar), aber ohne Direktlink im Fließtext an dieser Stelle.
Geprüft und in Ordnung (3)
- Zeile 91: 12-Monats-Einwendungsfrist des Mieters = §556 Abs.3 Satz 5 BGB; Abrechnungspflicht des Vermieters = §556 Abs.3 Satz 2 BGB (exakte Satznummern korrekt) — https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__556.html
- Zeile 56: 15% bis 21% Kürzungsrecht bei fehlender verbrauchsabhängiger Abrechnung/Fernablesbarkeit/Verbrauchsinfo (kumulierbar) — https://www.gesetze-im-internet.de/heizkostenv/__12.html
- Zeile 93: 3 Jahre Verjährung von Ansprüchen, § 195 BGB — https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__195.html
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