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Prüfberichte

Prüfbericht: Warum sind meine Heizkosten so hoch? 3 Ursachen im Check

Agentencheck vom 24. September 2026 · 0 A / 0 B / 2 C · Zum Artikel

Befunde

C — formalZeile 50
„Ein Plus von fünf bis zehn Prozent ist nach einem kühleren Winter normal.“
Grund:
Konkrete Bandbreite ohne Quelle. Unkritisch (keine Rechtsaussage), aber unbelegt; wie stark ein kühlerer Winter den Verbrauch hebt, hängt vom Gradtagszahl-Unterschied ab, nicht von einer festen Spanne.
Geprüft gegen:
Der DWD stellt Klimafaktoren je Postleitzahl bereit (Verhältnis der Gradtage des Referenzstandorts zu den aktuellen Jahresgradtagen); eine pauschale 5–10-%-Spanne nennt er nicht.
C — formalZeile 128
„Katrin schickte dem Vermieter eine kurze Nachricht mit Mietvertrag und dem Hinweis auf die Vorjahresabrechnung.“
Grund:
Formulierung unscharf im Zusammenspiel mit Zeile 79: Dort steht korrekt, dass nach BGH VIII ZR 220/17 die tatsächliche Wohnfläche maßgeblich ist, „nicht zwingend die im Mietvertrag". Das Praxisbeispiel kann so gelesen werden, als würde die Mietvertragsfläche den Ausschlag geben. Tatsächlich trägt der Fall nur, weil es ein Übertragungsfehler war (Mietvertrag und Vorjahr belegen, dass sich an der Wohnung nichts geändert hat).
Geprüft gegen:
BGH, Urteil vom 30.05.2018 – VIII ZR 220/17: Bei Umlage nach Wohnflächenanteilen (u. a. § 7 Abs. 1 HeizkostenV) ist im Allgemeinen der Anteil der tatsächlichen Wohnfläche an der tatsächlichen Gesamtwohnfläche maßgebend; die frühere 10-%-Toleranz zugunsten der vereinbarten Fläche ist aufgegeben. Im Fall (Köln, vereinbart 74,59 m², tatsächlich 78,22 m², Heizkosten) unterlagen die Mieter.

Geprüft und in Ordnung (17)

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