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Datenstand 22.09.2026 · geprüft 24.09.2026 · Methodik

aktuelle Ausgabegilt für Abrechnungen mit Zeitraum in 2025

Heizspiegel 2026: Heizkosten-Vergleichswerte für Abrechnungsjahr 2025

Der Heizspiegel 2026 zeigt: Heizen ist wieder teurer geworden. Eine 70-m²-Wohnung mit Gas kostete 2025 im Schnitt 1.170 €, 140 € mehr als 2024. Fernwärme bleibt mit 1.295 € der teuerste Energieträger, Heizöl blieb mit 1.030 € auf dem Niveau des Vorjahres.

Was eine 70-m²-Wohnung im Abrechnungsjahr 2025 kostete

  • Gas

    1.170 €

    16,71 €/m² · rechnerisch

    +14 % zum Vorjahr

  • Fernwärme

    1.295 €

    18,50 €/m² · rechnerisch

    +6 % zum Vorjahr

  • Wärmepumpe

    715 €

    10,21 €/m² · rechnerisch

    +5 % zum Vorjahr

  • Öl

    1.030 €

    14,71 €/m² · rechnerisch

    ±0 % zum Vorjahr

  • Pellets

    735 €

    10,50 €/m² · rechnerisch

    +20 % zum Vorjahr

Die Werte gelten für eine 70-m²-Wohnung im Mehrfamilienhaus, inklusive Warmwasser. Der Wert pro Quadratmeter ist rechnerisch: 70-m²-Kosten geteilt durch 70.

Quelle: Heizspiegel 2026, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2025. Stand 22.09.2026. Methodik

Grenzwerte

Wo günstig aufhört und zu hoch anfängt

Der Heizspiegel teilt alle Wohnungen in vier Bereiche. Die Grenzen sind keine Meinung, sondern Perzentile: die günstigsten 10 %, die mittleren 40 %, die nächsten 40 % und die teuersten 10 %.

  • Erdgas

  • Fernwärme

  • Wärmepumpe

  • Heizöl

  • Holzpellets

Grenzwerte in €/m² und Jahr, Gebäudeklasse 250–500 m². Ein Wert genau auf der Grenze zählt noch zum günstigeren Bereich.

Quelle: Heizspiegel 2026, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2025. Stand 22.09.2026. Methodik

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Die Gesamtsumme aus deiner Heizkostenabrechnung, vor Abzug der Vorauszahlungen.

Steht im Mietvertrag oder auf der Abrechnung.

Energieträger

Womit das Haus heizt. Steht meist auf der ersten Seite der Abrechnung.

Ist Warmwasser in diesen Kosten enthalten?

Ja, wenn die Abrechnung eine Position für Warmwasser hat. Nein, wenn dein Warmwasser aus einem Durchlauferhitzer oder Boiler kommt.

Genauer: mit Verbrauch (kWh) und Postleitzahl

Optional. Mit dem Verbrauch sehen wir, ob hohe Kosten am Verbrauch oder am Preis liegen.

Mit deiner Postleitzahl rechnen wir deinen Wert mit dem Klimafaktor des Deutschen Wetterdienstes auf ein mittleres Klima um. Sie wird nur für diese eine Abfrage genutzt und nicht gespeichert.

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Was in diesem Abrechnungsjahr anders war

  • co2online nennt als Hauptursachen gestiegene Preise einzelner Energieträger und den kälteren Winter. Beim Gaspreis zeigt das Statistische Bundesamt kaum Bewegung: 12,13 ct/kWh im ersten und 12,23 ct/kWh im zweiten Halbjahr 2025, nach 11,87 und 12,28 ct/kWh im Jahr 2024. Das Plus von 14 % bei Gas dürfte also vor allem aus dem höheren Verbrauch kommen.
  • Holzpellets wurden um 20 % teurer (735 €), Fernwärme um 6 % (1.295 €), Wärmepumpen um 5 % (715 €). Heizöl blieb mit 1.030 € unverändert.
  • Die Gebäudegrößenklassen sind dieselben wie im Vorjahr (80–150, 150–250, 250–500, über 500 m²). Wie viele Datensätze eingeflossen sind, nennt die Pressemitteilung nicht, nur „zehntausende Abrechnungen". Auf einer Ratgeberseite spricht co2online von 67.000 Haushalten.
  • Für das Abrechnungsjahr 2026 erwartet co2online bei Gas eine leichte Entlastung: minus 4 % auf 1.120 €, vor allem weil die Gasspeicherumlage wegfällt. Deutlich zulegen dürften dagegen Heizöl (plus 24 % auf 1.275 €) und Holzpellets (plus 17 % auf 860 €).

Preis-Kontext: Was Gas 2025 kostete

Private Haushalte zahlten 2025 laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr 12,13 ct/kWh und im zweiten Halbjahr 12,23 ct/kWh für Erdgas, im Mittel 12,18 ct/kWh. Die Bundesnetzagentur nennt zum Stichtag 1. April 2025 ebenfalls 12,13 ct/kWh. Wenn deine Abrechnung für 2025 mehr als rund 14 ct/kWh ausweist, zahlst du rund 15 % über dem Durchschnitt. Ab da sprechen wir von einem hohen Preis.

Wenn dein Wert über dem Band liegt

  • Gebäude

    Ein schlecht gedämmtes Haus oder eine alte Heizung braucht mehr Energie, daran kannst du als Mieter wenig ändern.

  • Verhalten

    Wer hoch heizt und lange lüftet, verbraucht mehr, das lässt sich im nächsten Winter beeinflussen.

  • Abrechnung

    Ein falscher Verteilerschlüssel, eine fehlende Warmwasser-Trennung oder nicht umlagefähige Posten erhöhen deinen Anteil, und genau das lässt sich nachrechnen.

Rechne zuerst deinen Wert aus. Dann weißt du, ob sich ein zweiter Blick lohnt.

Die Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einem Streit um die Abrechnung hilft dir der Mieterverein oder ein Fachanwalt.

Häufige Fragen zum Heizspiegel 2026

Warum ist meine Abrechnung für 2025 höher, obwohl Gas kaum teurer wurde?
Meist wegen des Verbrauchs. Der Gaspreis für Haushalte lag 2025 laut Statistischem Bundesamt im Mittel bei 12,18 ct/kWh, kaum mehr als 2024. co2online nennt den kälteren Winter als eine der Hauptursachen für die höheren Kosten. Vergleich in deiner Abrechnung die verbrauchten kWh mit dem Vorjahr: Sind sie gestiegen, erklärt das den Großteil. Sind sie gleich geblieben und die Kosten trotzdem deutlich höher, lohnt ein Blick auf den Preis pro kWh.
Wird Heizen mit Gas 2026 wieder günstiger?
Laut Prognose von co2online leicht: Für die 70-m²-Wohnung erwartet co2online 1.120 € statt 1.170 €, also minus 4 %. Grund ist vor allem der Wegfall der Gasspeicherumlage. co2online weist aber darauf hin, dass zuletzt gestiegene Großhandelspreise mit Verzögerung ankommen und die Gaskosten Ende 2026 oder 2027 wieder steigen lassen könnten.
Gilt diese Ausgabe auch für meine Abrechnung 2026?
Vorläufig ja. Die passende Ausgabe ist der Heizspiegel 2027, der voraussichtlich Ende September 2027 erscheint. Bis dahin ist diese Ausgabe der beste Vergleich. Für 2026 erwartet co2online bei Gas leicht sinkende, bei Heizöl und Holzpellets deutlich steigende Kosten. Liegt deine Öl- oder Pelletabrechnung für 2026 über den Werten dieser Ausgabe, ist das also erwartbar.

Ältere Ausgaben

Quelle: Heizspiegel 2026, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2025. Stand 22.09.2026. Methodik

Heizspiegel 2026: Tabelle für das Abrechnungsjahr 2025