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Datenstand 23.09.2025 · geprüft 04.09.2026 · Methodik

Archiv-Ausgabe. Aktuell ist der Heizspiegel 2026 (Abrechnungsjahr 2025).

Archivgilt für Abrechnungen mit Zeitraum in 2024

Heizspiegel 2025: Heizkosten-Vergleichswerte für Abrechnungsjahr 2024

Der Heizspiegel 2025 zeigt das erste Jahr ohne Preisbremsen. Eine 70-m²-Wohnung mit Gas kostete 2024 im Schnitt 1.030 €, 300 € weniger als 2023. Fernwärme wurde dagegen mit 1.225 € zum teuersten Energieträger.

Was eine 70-m²-Wohnung im Abrechnungsjahr 2024 kostete

  • Gas

    1.030 €

    14,71 €/m² · rechnerisch

    −23 % zum Vorjahr

  • Fernwärme

    1.225 €

    17,50 €/m² · rechnerisch

    +11 % zum Vorjahr

  • Wärmepumpe

    680 €

    9,71 €/m² · rechnerisch

    −25 % zum Vorjahr

  • Öl

    1.030 €

    14,71 €/m² · rechnerisch

    −10 % zum Vorjahr

  • Pellets

    615 €

    8,79 €/m² · rechnerisch

    −27 % zum Vorjahr

Die Werte gelten für eine 70-m²-Wohnung im Mehrfamilienhaus, inklusive Warmwasser. Der Wert pro Quadratmeter ist rechnerisch: 70-m²-Kosten geteilt durch 70.

Quelle: Heizspiegel 2025, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2024. Stand 23.09.2025. Methodik

Grenzwerte

Wo günstig aufhört und zu hoch anfängt

Der Heizspiegel teilt alle Wohnungen in vier Bereiche. Die Grenzen sind keine Meinung, sondern Perzentile: die günstigsten 10 %, die mittleren 40 %, die nächsten 40 % und die teuersten 10 %.

  • Erdgas

  • Fernwärme

  • Wärmepumpe

  • Heizöl

  • Holzpellets

Grenzwerte in €/m² und Jahr, Gebäudeklasse 250–500 m². Ein Wert genau auf der Grenze zählt noch zum günstigeren Bereich.

Quelle: Heizspiegel 2025, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2024. Stand 23.09.2025. Methodik

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Dein Ergebnis in 30 Sekunden

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Die Gesamtsumme aus deiner Heizkostenabrechnung, vor Abzug der Vorauszahlungen.

Steht im Mietvertrag oder auf der Abrechnung.

Energieträger

Womit das Haus heizt. Steht meist auf der ersten Seite der Abrechnung.

Ist Warmwasser in diesen Kosten enthalten?

Ja, wenn die Abrechnung eine Position für Warmwasser hat. Nein, wenn dein Warmwasser aus einem Durchlauferhitzer oder Boiler kommt.

Genauer: mit Verbrauch (kWh) und Postleitzahl

Optional. Mit dem Verbrauch sehen wir, ob hohe Kosten am Verbrauch oder am Preis liegen.

Mit deiner Postleitzahl rechnen wir deinen Wert mit dem Klimafaktor des Deutschen Wetterdienstes auf ein mittleres Klima um. Sie wird nur für diese eine Abfrage genutzt und nicht gespeichert.

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Was in diesem Abrechnungsjahr anders war

  • Die Preisbremsen liefen zum 31.12.2023 aus, und ab dem 1. April 2024 galt auf Gas und Fernwärme wieder der volle Mehrwertsteuersatz von 19 %. Der CO2-Preis stieg zum Jahresbeginn von 30 auf 45 € je Tonne.
  • Trotzdem fiel der Erdgaspreis für Haushalte laut Statistischem Bundesamt auf 11,87 ct/kWh im ersten und 12,28 ct/kWh im zweiten Halbjahr. Die Bundesnetzagentur meldete zum 1. April 2024 einen Rückgang um gut 15 % auf 12,5 ct/kWh.
  • Fernwärme verteuerte sich im Jahresdurchschnitt 2024 um 27,1 %, weil die Wärmepreisbremse wegfiel. Heizöl kostete 1.030 €, Wärmepumpen 680 €, Pellets 615 € für die 70-m²-Wohnung.
  • co2online hat die Gebäudegrößenklassen neu geschnitten (80–150, 150–250, 250–500, über 500 m²) und wertet 90.000 Gebäudedaten aus. Für das Abrechnungsjahr 2025 erwartet co2online wieder steigende Kosten, bei Gas um 15 % auf 1.180 €.

Preis-Kontext: Was Gas 2024 kostete

Private Haushalte zahlten 2024 laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr 11,87 ct/kWh und im zweiten Halbjahr 12,28 ct/kWh für Erdgas, im Mittel 12,07 ct/kWh. Der Wert der Bundesnetzagentur zum Stichtag 1. April 2024 liegt mit 12,5 ct/kWh in derselben Größenordnung. Wenn deine Abrechnung für 2024 mehr als 14 ct/kWh ausweist, zahlst du rund 15 % über dem Durchschnitt. Das ist der Punkt, ab dem wir von einem hohen Preis sprechen.

Wenn dein Wert über dem Band liegt

  • Gebäude

    Ein schlecht gedämmtes Haus oder eine alte Heizung braucht mehr Energie, daran kannst du als Mieter wenig ändern.

  • Verhalten

    Wer hoch heizt und lange lüftet, verbraucht mehr, das lässt sich im nächsten Winter beeinflussen.

  • Abrechnung

    Ein falscher Verteilerschlüssel, eine fehlende Warmwasser-Trennung oder nicht umlagefähige Posten erhöhen deinen Anteil, und genau das lässt sich nachrechnen.

Rechne zuerst deinen Wert aus. Dann weißt du, ob sich ein zweiter Blick lohnt.

Die Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einem Streit um die Abrechnung hilft dir der Mieterverein oder ein Fachanwalt.

Häufige Fragen zum Heizspiegel 2025

Warum sind die Kosten 2024 gesunken, obwohl die Preisbremsen weggefallen sind?
Weil der Marktpreis für Gas 2024 unter dem Deckel der Preisbremse lag. Die Bremse hatte 2023 nur 80 % des Verbrauchs auf 12 ct/kWh begrenzt. 2024 kostete Gas im Schnitt 12,07 ct/kWh für den gesamten Verbrauch, also weniger als die gedeckelten 12 ct/kWh plus die 20 % zum Vertragspreis. Das brachte die 70-m²-Wohnung von 1.330 € auf 1.030 €.
Ich habe Fernwärme. Warum bin ich 2024 teurer als Gas?
Fernwärme kostete 2024 im Schnitt 1.225 € für 70 m², Gas 1.030 €. Der Grund: Die Wärmepreisbremse mit 9,5 ct/kWh fiel weg, und viele Versorger hatten ihre Preise über Gleitklauseln erst mit Verzögerung angehoben. Laut Statistischem Bundesamt stieg Fernwärme 2024 im Jahresdurchschnitt um 27,1 %. Ein hoher Wert ist bei Fernwärme also nicht automatisch ein Abrechnungsfehler, aber die Preisanpassung muss nachvollziehbar sein.
Gilt diese Ausgabe auch für meine Abrechnung 2025?
Nicht mehr. Seit dem 22.09.2026 gibt es den Heizspiegel 2026, der das Abrechnungsjahr 2025 auswertet. Für deine Abrechnung 2025 ist das die passende Ausgabe. co2online hatte für Gas 1.180 € prognostiziert, gemessen wurden 1.170 € für die 70-m²-Wohnung.

Ältere Ausgaben

Quelle: Heizspiegel 2025, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2024. Stand 23.09.2025. Methodik

Heizspiegel 2025: Tabelle für das Abrechnungsjahr 2024