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Datenstand 22.09.2026 · geprüft 24.09.2026 · Methodik

Heizkosten für 30 m²: Was ist normal?

Für eine 30-m²-Wohnung mit Gasheizung sind bis 500 € im Jahr normal – das sind bis 42 € im Monat, Warmwasser inklusive.

Grundlage: Heizspiegel 2026 von co2online für das Abrechnungsjahr 2025. Andere Heizungsarten findest du direkt darunter.

  • Gas

    normal bis

    500 €

    42 € im Monat

  • Fernwärme

    normal bis

    555 €

    46 € im Monat

  • Öl

    normal bis

    440 €

    37 € im Monat

  • Wärmepumpe

    normal bis

    305 €

    25 € im Monat

  • Pellets

    normal bis

    315 €

    26 € im Monat

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Deine 30-m²-Abrechnung in 20 Sekunden einordnen

Trag die Heizkosten aus deiner Abrechnung ein (Heizung plus Warmwasser) und wähl deine Heizungsart. Die Wohnfläche ist schon ausgefüllt, du kannst sie aber ändern.

Die Gesamtsumme aus deiner Heizkostenabrechnung, vor Abzug der Vorauszahlungen.

Steht im Mietvertrag oder auf der Abrechnung.

Energieträger

Womit das Haus heizt. Steht meist auf der ersten Seite der Abrechnung.

Ist Warmwasser in diesen Kosten enthalten?

Ja, wenn die Abrechnung eine Position für Warmwasser hat. Nein, wenn dein Warmwasser aus einem Durchlauferhitzer oder Boiler kommt.

Genauer: mit Verbrauch (kWh) und Postleitzahl

Optional. Mit dem Verbrauch sehen wir, ob hohe Kosten am Verbrauch oder am Preis liegen.

Mit deiner Postleitzahl rechnen wir deinen Wert mit dem Klimafaktor des Deutschen Wetterdienstes auf ein mittleres Klima um. Sie wird nur für diese eine Abfrage genutzt und nicht gespeichert.

Dein Ergebnis wird nicht gespeichert.

Alle Bereiche

Heizkosten für 30 m² nach Heizungsart

Der Heizspiegel teilt Gebäude in vier Bereiche: günstig (die sparsamsten 10 Prozent), normal (die nächsten 40 Prozent, bis etwa zur Mitte), erhöht (40 Prozent) und zu hoch (die teuersten 10 Prozent). Leicht über „normal" liegt also rund die Hälfte aller Gebäude. Je weiter du in „erhöht" oder gar in „zu hoch" rutschst, desto eher lohnt ein genauer Blick auf die Abrechnung.

Heizkosten für 30 m² nach Heizungsart
HeizungsartGünstigNormalErhöhtZu hochNormal pro Monat
Erdgasbis 305 €305 €–500 €500 €–765 €über 765 €25 €–42 €
Fernwärmebis 245 €245 €–555 €555 €–890 €über 890 €20 €–46 €
Heizölbis 310 €310 €–440 €440 €–660 €über 660 €26 €–37 €
Wärmepumpebis 190 €190 €–305 €305 €–580 €über 580 €16 €–25 €
Holzpelletsbis 195 €195 €–315 €315 €–500 €über 500 €16 €–26 €

Jahreskosten für Heizung inkl. Warmwasser, rechnerisch abgeleitet aus den €/m²-Bereichen des Heizspiegels 2026 (co2online, Abrechnungsjahr 2025, Gebäude mit 250–500 m² Wohnfläche) mal 30 m², auf 5 € gerundet.

Grenzen je m²: Gas normal bis 16,70 €/m², Fernwärme normal bis 18,50 €/m², Öl normal bis 14,70 €/m², Wärmepumpe normal bis 10,20 €/m², Pellets normal bis 10,50 €/m².

Verbrauch

Wie viel kWh sind für 30 m² normal?

Euro schwanken mit dem Energiepreis, Kilowattstunden nicht. Deinen Verbrauch findest du auf der Abrechnung meist als „Energieverbrauch des Gebäudes" und als deinen Anteil. Für den Vergleich zählt: Heizung plus Warmwasser, in kWh.

Wie viel kWh sind für 30 m² normal?
HeizungsartNiedrigNormalErhöhtZu hoch ab
Erdgasbis 1.900 kWh1.900 kWh–3.600 kWh3.600 kWh–5.800 kWh5.800 kWh
Fernwärmebis 1.200 kWh1.200 kWh–3.100 kWh3.100 kWh–5.300 kWh5.300 kWh
Heizölbis 2.400 kWh2.400 kWh–3.800 kWh3.800 kWh–6.200 kWh6.200 kWh
Wärmepumpe (Strom)bis 500 kWh500 kWh–900 kWh900 kWh–2.000 kWh2.000 kWh
Holzpelletsbis 1.700 kWh1.700 kWh–3.500 kWh3.500 kWh–6.300 kWh6.300 kWh

Verbrauchsbereiche in kWh/m² aus dem Heizspiegel 2026, hochgerechnet auf die Fläche und auf 100 kWh gerundet. Bei der Wärmepumpe ist der Stromverbrauch gemeint, nicht die erzeugte Wärme.

Vorauszahlung

Heizkosten pro Monat: Prognose für 2026

co2online schätzt im Heizspiegel 2026, wie sich die Kosten im Abrechnungsjahr 2026 entwickeln. Daraus ergibt sich, welcher Heizkostenanteil pro Monat beim durchschnittlichen Gebäude zu erwarten ist. Liegt der Heizkostenanteil deiner Vorauszahlung deutlich darunter, wird eine Nachzahlung wahrscheinlicher.

Heizkosten pro Monat: Prognose für 2026
HeizungsartDurchschnitt 2025PrognoseErwartet 2026Pro Monat (Prognose)
Erdgas500 €−4 %480 €40 €
Fernwärme555 €+1 %560 €45 €
Heizöl440 €+24 %545 €45 €
Wärmepumpe305 €+3 %315 €25 €
Holzpellets315 €+17 %370 €30 €

Durchschnitt = co2online-Referenzwert (70 m²) je m² mal Wohnfläche. Prognose laut co2online, keine gemessene Zahl. Monatswert auf 5 € gerundet. Deine tatsächliche Vorauszahlung hängt zusätzlich von deinem Verbrauch und den übrigen Nebenkosten ab.

CO₂-Kosten

CO₂-Kosten: Einen Teil trägt der Vermieter

Seit 2023 teilen Mieter und Vermieter die CO₂-Kosten nach dem Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG). Je höher der CO₂-Ausstoß des Gebäudes pro m², desto größer der Vermieteranteil. Die Aufteilung muss auf der Abrechnung stehen. Das Gesetz gilt auch für Fernwärme, soweit dort CO₂-Kosten anfallen; die Rechnung unten zeigt Gas und Heizöl.

  • Gas

    10–30 %

    Vermieteranteil bei normalem Verbrauch

    Gas: Bei normalem Verbrauch fallen für 30 m² rund 25 € bis 45 € CO₂-Kosten im Jahr an. In diesem Bereich läge der Vermieteranteil nach dem 10-Stufen-Modell bei 10 bis 30 % (Stufe 2 bis 4).

  • Heizöl

    20–50 %

    Vermieteranteil bei normalem Verbrauch

    Heizöl: Bei normalem Verbrauch fallen für 30 m² rund 40 € bis 65 € CO₂-Kosten im Jahr an. In diesem Bereich läge der Vermieteranteil nach dem 10-Stufen-Modell bei 20 bis 50 % (Stufe 3 bis 6).

Orientierungsrechnung mit 55 € je Tonne CO₂ (Preis für 2025 nach § 4 CO2KostAufG) zuzüglich Umsatzsteuer und den heizwertbezogenen Standard-Emissionsfaktoren für Erdgas und Heizöl (EBeV 2030); maßgeblich sind die Angaben auf der Brennstoffrechnung. Für die Stufe zählt der Verbrauch des ganzen Gebäudes pro m², nicht der deiner Wohnung.

CO₂-Aufteilung selbst nachrechnen →

Entwicklung

So hat sich „normal" für 30 m² verändert

Obergrenze des Normalbereichs je Abrechnungsjahr. Wer eine ältere Abrechnung prüft, vergleicht mit dem Jahr, das zur Abrechnung passt, nicht mit dem neuesten.

So hat sich „normal" für 30 m² verändert
HeizungsartAbrechnung 2022Abrechnung 2023Abrechnung 2024Abrechnung 2025
Erdgas675 €605 €440 €500 €
Fernwärme455 €485 €525 €555 €
Heizöl630 €515 €440 €440 €
Wärmepumpe565 €420 €290 €305 €
Holzpellets450 €360 €265 €315 €

Obergrenze „mittel" der jeweiligen Heizspiegel-Ausgabe (co2online) mal Wohnfläche, auf 5 € gerundet. Welcher Heizspiegel gilt für meine Abrechnung?

Einordnung

Was bei 30 m² die Kosten verschiebt

Typisch für 30 m²: 1–1,5 Zimmer, 1 Person. Zimmer und Personen sind Erfahrungswerte, die Kosten hängen vor allem an Gebäude, Lage im Haus und Warmwasser.

  • Kleine Wohnungen zahlen pro m² mehr

    Im Verhältnis zur Fläche hat eine kleine Wohnung mehr Außenwand und Fenster. Außerdem liegen kleine Wohnungen oft unterm Dach, im Erdgeschoss oder an der Giebelseite, wo mehr Wärme verloren geht. Leicht über „normal" ist bei dieser Größe darum oft erklärbar.

  • Der Grundkostenanteil fällt stärker ins Gewicht

    Nach § 7 HeizkostenV werden 30 bis 50 Prozent der Heizkosten nach Fläche verteilt, egal wie viel du heizt. Wer wenig verbraucht, merkt diesen festen Anteil deutlich. Umgekehrt heißt das: Auch sparsames Heizen drückt die Rechnung nicht unter einen Sockel.

  • Warmwasser für eine Person

    Wohnst du allein, sollte der Warmwasseranteil klein sein. Ist er auffällig hoch, lohnt ein Blick auf den Wasserzähler und darauf, ob Werte geschätzt statt abgelesen wurden.

Wenn dein Wert über dem Band liegt

  • Gebäude

    Ein schlecht gedämmtes Haus oder eine alte Heizung braucht mehr Energie, daran kannst du als Mieter wenig ändern.

  • Verhalten

    Wer hoch heizt und lange lüftet, verbraucht mehr, das lässt sich im nächsten Winter beeinflussen.

  • Abrechnung

    Ein falscher Verteilerschlüssel, eine fehlende Warmwasser-Trennung oder nicht umlagefähige Posten erhöhen deinen Anteil, und genau das lässt sich nachrechnen.

Rechne zuerst deinen Wert aus. Dann weißt du, ob sich ein zweiter Blick lohnt.

Die Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einem Streit um die Abrechnung hilft dir der Mieterverein oder ein Fachanwalt.

Häufige Fragen

Heizkosten für 30 m²: häufige Fragen

Wie hoch sind normale Heizkosten für 30 m²?
Mit Gas liegen die Heizkosten für 30 m² im Normalbereich zwischen 305 € und 500 € im Jahr, Warmwasser inklusive. Mit Fernwärme sind bis 555 € normal, mit Heizöl bis 440 €, mit Wärmepumpe bis 305 €. Grundlage ist der Heizspiegel 2026 für das Abrechnungsjahr 2025.
Wie viel Heizkosten im Monat sind für 30 m² normal?
Mit Gas sind es 25 € bis 42 € im Monat. Mit Fernwärme bis 46 €, mit Wärmepumpe bis 25 €. Das ist der Jahreswert geteilt durch zwölf. Deine monatliche Vorauszahlung sollte ungefähr in diesem Rahmen liegen, sonst wird eine Nachzahlung wahrscheinlich.
Wie viel Gas verbraucht eine 30-m²-Wohnung?
Im Normalbereich liegt der Verbrauch für Heizung und Warmwasser bei 1.900 kWh bis 3.600 kWh im Jahr. Über 5.800 kWh liegt er nach unserer Hochrechnung der Heizspiegel-Bereiche im Bereich „zu hoch".
Ab wann sind Heizkosten für 30 m² zu hoch?
Mit Gas beginnt der Bereich „erhöht" bei mehr als 500 € im Jahr, „zu hoch" bei mehr als 765 €. Zu hoch heißt nicht automatisch zu viel geheizt: Häufig stecken ein falscher Flächenanteil, ein geschätzter Wert oder eine Position dahinter, die nicht in die Heizkosten gehört.
Wie werden die CO₂-Kosten zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt?
Bei Gas und Heizöl teilen Mieter und Vermieter die CO₂-Kosten nach einem 10-Stufen-Modell (CO2KostAufG). Bei normalem Gasverbrauch liegt ein Gebäude typischerweise in Stufe 2 bis 4; der Vermieteranteil liegt dann bei 10 bis 30 %. Bei Gebäuden mit sehr hohem CO₂-Ausstoß sind es bis zu 95 %. Welche Stufe gilt, ergibt sich aus dem Verbrauch des ganzen Gebäudes und muss auf der Abrechnung stehen.
Sind die Werte für meine Wohnung verbindlich?
Nein. Der Heizspiegel nennt Bereiche für ganze Gebäude mit 250–500 m² Wohnfläche. Wir rechnen sie auf die Wohnfläche hoch. Das ist eine gute Orientierung, um Auffälligkeiten zu erkennen, aber kein Grenzwert, aus dem ein Anspruch folgt.

So rechnen wir: Der Heizspiegel nennt Bereiche in Euro pro m² für das ganze Gebäude. Wir multiplizieren sie mit der Wohnfläche. co2online weist darauf hin, dass die Bereiche nicht dafür gedacht sind, eine einzelne Wohnung zu bewerten. Die Werte sind deshalb eine Orientierung von HeizkostenChecker, kein amtlicher Grenzwert. Datenbasis: Daten von 67.000 Haushalten, Abrechnungsjahr 2025.

Quelle: Heizspiegel 2026, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2025. Stand 22.09.2026. Methodik