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Datenstand 22.09.2026 · geprüft 24.09.2026 · Methodik

Heizkosten für 45 m²: Was ist normal?

Für eine 45-m²-Wohnung mit Gasheizung sind bis 750 € im Jahr normal – das sind bis 63 € im Monat, Warmwasser inklusive.

Grundlage: Heizspiegel 2026 von co2online für das Abrechnungsjahr 2025. Andere Heizungsarten findest du direkt darunter.

  • Gas

    normal bis

    750 €

    63 € im Monat

  • Fernwärme

    normal bis

    835 €

    70 € im Monat

  • Öl

    normal bis

    660 €

    55 € im Monat

  • Wärmepumpe

    normal bis

    460 €

    38 € im Monat

  • Pellets

    normal bis

    475 €

    40 € im Monat

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Trag die Heizkosten aus deiner Abrechnung ein (Heizung plus Warmwasser) und wähl deine Heizungsart. Die Wohnfläche ist schon ausgefüllt, du kannst sie aber ändern.

Die Gesamtsumme aus deiner Heizkostenabrechnung, vor Abzug der Vorauszahlungen.

Steht im Mietvertrag oder auf der Abrechnung.

Energieträger

Womit das Haus heizt. Steht meist auf der ersten Seite der Abrechnung.

Ist Warmwasser in diesen Kosten enthalten?

Ja, wenn die Abrechnung eine Position für Warmwasser hat. Nein, wenn dein Warmwasser aus einem Durchlauferhitzer oder Boiler kommt.

Genauer: mit Verbrauch (kWh) und Postleitzahl

Optional. Mit dem Verbrauch sehen wir, ob hohe Kosten am Verbrauch oder am Preis liegen.

Mit deiner Postleitzahl rechnen wir deinen Wert mit dem Klimafaktor des Deutschen Wetterdienstes auf ein mittleres Klima um. Sie wird nur für diese eine Abfrage genutzt und nicht gespeichert.

Dein Ergebnis wird nicht gespeichert.

Alle Bereiche

Heizkosten für 45 m² nach Heizungsart

Der Heizspiegel teilt Gebäude in vier Bereiche: günstig (die sparsamsten 10 Prozent), normal (die nächsten 40 Prozent, bis etwa zur Mitte), erhöht (40 Prozent) und zu hoch (die teuersten 10 Prozent). Leicht über „normal" liegt also rund die Hälfte aller Gebäude. Je weiter du in „erhöht" oder gar in „zu hoch" rutschst, desto eher lohnt ein genauer Blick auf die Abrechnung.

Heizkosten für 45 m² nach Heizungsart
HeizungsartGünstigNormalErhöhtZu hochNormal pro Monat
Erdgasbis 455 €455 €–750 €750 €–1.150 €über 1.150 €38 €–63 €
Fernwärmebis 370 €370 €–835 €835 €–1.335 €über 1.335 €31 €–70 €
Heizölbis 465 €465 €–660 €660 €–990 €über 990 €39 €–55 €
Wärmepumpebis 290 €290 €–460 €460 €–875 €über 875 €24 €–38 €
Holzpelletsbis 295 €295 €–475 €475 €–750 €über 750 €25 €–40 €

Jahreskosten für Heizung inkl. Warmwasser, rechnerisch abgeleitet aus den €/m²-Bereichen des Heizspiegels 2026 (co2online, Abrechnungsjahr 2025, Gebäude mit 250–500 m² Wohnfläche) mal 45 m², auf 5 € gerundet.

Grenzen je m²: Gas normal bis 16,70 €/m², Fernwärme normal bis 18,50 €/m², Öl normal bis 14,70 €/m², Wärmepumpe normal bis 10,20 €/m², Pellets normal bis 10,50 €/m².

Verbrauch

Wie viel kWh sind für 45 m² normal?

Euro schwanken mit dem Energiepreis, Kilowattstunden nicht. Deinen Verbrauch findest du auf der Abrechnung meist als „Energieverbrauch des Gebäudes" und als deinen Anteil. Für den Vergleich zählt: Heizung plus Warmwasser, in kWh.

Wie viel kWh sind für 45 m² normal?
HeizungsartNiedrigNormalErhöhtZu hoch ab
Erdgasbis 2.900 kWh2.900 kWh–5.400 kWh5.400 kWh–8.700 kWh8.700 kWh
Fernwärmebis 1.800 kWh1.800 kWh–4.600 kWh4.600 kWh–7.900 kWh7.900 kWh
Heizölbis 3.600 kWh3.600 kWh–5.800 kWh5.800 kWh–9.300 kWh9.300 kWh
Wärmepumpe (Strom)bis 800 kWh800 kWh–1.400 kWh1.400 kWh–3.000 kWh3.000 kWh
Holzpelletsbis 2.600 kWh2.600 kWh–5.200 kWh5.200 kWh–9.400 kWh9.400 kWh

Verbrauchsbereiche in kWh/m² aus dem Heizspiegel 2026, hochgerechnet auf die Fläche und auf 100 kWh gerundet. Bei der Wärmepumpe ist der Stromverbrauch gemeint, nicht die erzeugte Wärme.

Vorauszahlung

Heizkosten pro Monat: Prognose für 2026

co2online schätzt im Heizspiegel 2026, wie sich die Kosten im Abrechnungsjahr 2026 entwickeln. Daraus ergibt sich, welcher Heizkostenanteil pro Monat beim durchschnittlichen Gebäude zu erwarten ist. Liegt der Heizkostenanteil deiner Vorauszahlung deutlich darunter, wird eine Nachzahlung wahrscheinlicher.

Heizkosten pro Monat: Prognose für 2026
HeizungsartDurchschnitt 2025PrognoseErwartet 2026Pro Monat (Prognose)
Erdgas750 €−4 %720 €60 €
Fernwärme835 €+1 %840 €70 €
Heizöl660 €+24 %820 €70 €
Wärmepumpe460 €+3 %475 €40 €
Holzpellets475 €+17 %555 €45 €

Durchschnitt = co2online-Referenzwert (70 m²) je m² mal Wohnfläche. Prognose laut co2online, keine gemessene Zahl. Monatswert auf 5 € gerundet. Deine tatsächliche Vorauszahlung hängt zusätzlich von deinem Verbrauch und den übrigen Nebenkosten ab.

CO₂-Kosten

CO₂-Kosten: Einen Teil trägt der Vermieter

Seit 2023 teilen Mieter und Vermieter die CO₂-Kosten nach dem Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG). Je höher der CO₂-Ausstoß des Gebäudes pro m², desto größer der Vermieteranteil. Die Aufteilung muss auf der Abrechnung stehen. Das Gesetz gilt auch für Fernwärme, soweit dort CO₂-Kosten anfallen; die Rechnung unten zeigt Gas und Heizöl.

  • Gas

    10–30 %

    Vermieteranteil bei normalem Verbrauch

    Gas: Bei normalem Verbrauch fallen für 45 m² rund 40 € bis 70 € CO₂-Kosten im Jahr an. In diesem Bereich läge der Vermieteranteil nach dem 10-Stufen-Modell bei 10 bis 30 % (Stufe 2 bis 4).

  • Heizöl

    20–50 %

    Vermieteranteil bei normalem Verbrauch

    Heizöl: Bei normalem Verbrauch fallen für 45 m² rund 65 € bis 100 € CO₂-Kosten im Jahr an. In diesem Bereich läge der Vermieteranteil nach dem 10-Stufen-Modell bei 20 bis 50 % (Stufe 3 bis 6).

Orientierungsrechnung mit 55 € je Tonne CO₂ (Preis für 2025 nach § 4 CO2KostAufG) zuzüglich Umsatzsteuer und den heizwertbezogenen Standard-Emissionsfaktoren für Erdgas und Heizöl (EBeV 2030); maßgeblich sind die Angaben auf der Brennstoffrechnung. Für die Stufe zählt der Verbrauch des ganzen Gebäudes pro m², nicht der deiner Wohnung.

CO₂-Aufteilung selbst nachrechnen →

Entwicklung

So hat sich „normal" für 45 m² verändert

Obergrenze des Normalbereichs je Abrechnungsjahr. Wer eine ältere Abrechnung prüft, vergleicht mit dem Jahr, das zur Abrechnung passt, nicht mit dem neuesten.

So hat sich „normal" für 45 m² verändert
HeizungsartAbrechnung 2022Abrechnung 2023Abrechnung 2024Abrechnung 2025
Erdgas1.015 €905 €660 €750 €
Fernwärme680 €730 €790 €835 €
Heizöl945 €775 €660 €660 €
Wärmepumpe845 €630 €435 €460 €
Holzpellets675 €540 €395 €475 €

Obergrenze „mittel" der jeweiligen Heizspiegel-Ausgabe (co2online) mal Wohnfläche, auf 5 € gerundet. Welcher Heizspiegel gilt für meine Abrechnung?

Einordnung

Was bei 45 m² die Kosten verschiebt

Typisch für 45 m²: 1–1,5 Zimmer, 1 Person. Zimmer und Personen sind Erfahrungswerte, die Kosten hängen vor allem an Gebäude, Lage im Haus und Warmwasser.

  • Kleine Wohnungen zahlen pro m² mehr

    Im Verhältnis zur Fläche hat eine kleine Wohnung mehr Außenwand und Fenster. Außerdem liegen kleine Wohnungen oft unterm Dach, im Erdgeschoss oder an der Giebelseite, wo mehr Wärme verloren geht. Leicht über „normal" ist bei dieser Größe darum oft erklärbar.

  • Der Grundkostenanteil fällt stärker ins Gewicht

    Nach § 7 HeizkostenV werden 30 bis 50 Prozent der Heizkosten nach Fläche verteilt, egal wie viel du heizt. Wer wenig verbraucht, merkt diesen festen Anteil deutlich. Umgekehrt heißt das: Auch sparsames Heizen drückt die Rechnung nicht unter einen Sockel.

  • Warmwasser für eine Person

    Wohnst du allein, sollte der Warmwasseranteil klein sein. Ist er auffällig hoch, lohnt ein Blick auf den Wasserzähler und darauf, ob Werte geschätzt statt abgelesen wurden.

Wenn dein Wert über dem Band liegt

  • Gebäude

    Ein schlecht gedämmtes Haus oder eine alte Heizung braucht mehr Energie, daran kannst du als Mieter wenig ändern.

  • Verhalten

    Wer hoch heizt und lange lüftet, verbraucht mehr, das lässt sich im nächsten Winter beeinflussen.

  • Abrechnung

    Ein falscher Verteilerschlüssel, eine fehlende Warmwasser-Trennung oder nicht umlagefähige Posten erhöhen deinen Anteil, und genau das lässt sich nachrechnen.

Rechne zuerst deinen Wert aus. Dann weißt du, ob sich ein zweiter Blick lohnt.

Die Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einem Streit um die Abrechnung hilft dir der Mieterverein oder ein Fachanwalt.

Häufige Fragen

Heizkosten für 45 m²: häufige Fragen

Wie hoch sind normale Heizkosten für 45 m²?
Mit Gas liegen die Heizkosten für 45 m² im Normalbereich zwischen 455 € und 750 € im Jahr, Warmwasser inklusive. Mit Fernwärme sind bis 835 € normal, mit Heizöl bis 660 €, mit Wärmepumpe bis 460 €. Grundlage ist der Heizspiegel 2026 für das Abrechnungsjahr 2025.
Wie viel Heizkosten im Monat sind für 45 m² normal?
Mit Gas sind es 38 € bis 63 € im Monat. Mit Fernwärme bis 70 €, mit Wärmepumpe bis 38 €. Das ist der Jahreswert geteilt durch zwölf. Deine monatliche Vorauszahlung sollte ungefähr in diesem Rahmen liegen, sonst wird eine Nachzahlung wahrscheinlich.
Wie viel Gas verbraucht eine 45-m²-Wohnung?
Im Normalbereich liegt der Verbrauch für Heizung und Warmwasser bei 2.900 kWh bis 5.400 kWh im Jahr. Über 8.700 kWh liegt er nach unserer Hochrechnung der Heizspiegel-Bereiche im Bereich „zu hoch".
Ab wann sind Heizkosten für 45 m² zu hoch?
Mit Gas beginnt der Bereich „erhöht" bei mehr als 750 € im Jahr, „zu hoch" bei mehr als 1.150 €. Zu hoch heißt nicht automatisch zu viel geheizt: Häufig stecken ein falscher Flächenanteil, ein geschätzter Wert oder eine Position dahinter, die nicht in die Heizkosten gehört.
Wie werden die CO₂-Kosten zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt?
Bei Gas und Heizöl teilen Mieter und Vermieter die CO₂-Kosten nach einem 10-Stufen-Modell (CO2KostAufG). Bei normalem Gasverbrauch liegt ein Gebäude typischerweise in Stufe 2 bis 4; der Vermieteranteil liegt dann bei 10 bis 30 %. Bei Gebäuden mit sehr hohem CO₂-Ausstoß sind es bis zu 95 %. Welche Stufe gilt, ergibt sich aus dem Verbrauch des ganzen Gebäudes und muss auf der Abrechnung stehen.
Sind die Werte für meine Wohnung verbindlich?
Nein. Der Heizspiegel nennt Bereiche für ganze Gebäude mit 250–500 m² Wohnfläche. Wir rechnen sie auf die Wohnfläche hoch. Das ist eine gute Orientierung, um Auffälligkeiten zu erkennen, aber kein Grenzwert, aus dem ein Anspruch folgt.

So rechnen wir: Der Heizspiegel nennt Bereiche in Euro pro m² für das ganze Gebäude. Wir multiplizieren sie mit der Wohnfläche. co2online weist darauf hin, dass die Bereiche nicht dafür gedacht sind, eine einzelne Wohnung zu bewerten. Die Werte sind deshalb eine Orientierung von HeizkostenChecker, kein amtlicher Grenzwert. Datenbasis: Daten von 67.000 Haushalten, Abrechnungsjahr 2025.

Quelle: Heizspiegel 2026, co2online / Deutscher Mieterbund. Abrechnungsjahr 2025. Stand 22.09.2026. Methodik